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PROPAK Branchenreport 2024/25

Die PROPAK-Branche ist mit ihren nachhaltigen und innovativen Produkten unverzichtbar für die Aufrechterhaltung erheblicher Teile unseres Wirtschaftssystems, der Infrastruktur und des Gemeinwesens. Die aktuelle Entwicklung stellt die PROPAK-Mitglieder vor große Herausforderungen.

Positionen. Schwerpunkte. Kennzahlen.
Der aktuell vorliegende Branchenreport 2024/25 von Fachverband PROPAK, PROPAK Austria und Bildungsforum PROPAK enthält wichtige Positionen und Kennzahlen und beleuchtet die aktuellen Entwicklungen rund um die nationale und europäische Gesetzgebung mit Bezug zur PROPAK-Industrie. Darüber hinaus bietet der Report auch Leistungsberichte der Branchenverbände und Fachorganisationen unserer Industrie und spiegelt die Heterogenität der Mitgliedsunternehmen der PROPAK wider. Auf Basis aktueller Marktdaten analysiert der Bericht die wirtschaftliche Entwicklung der Branche, ihre Rolle in den Lieferketten und die Perspektiven im internationalen Wettbewerb.

Starker Wirtschaftsfaktor
Aktuell erzeugen 86 Unternehmen der industriellen Papier- und Kartonverarbeitung in Österreich knapp 1,2 Millionen Tonnen Produkte im Wert von 2,8 Milliarden Euro pro Jahr. Sie sichern damit mehr als 8.500 qualifizierte Industriearbeitsplätze, vielfach in Regionen außerhalb der Ballungsräume.

„Unsere Unternehmen sind das Rückgrat der heimischen Konsum- und Industriegüterwirtschaft – ohne Verpackung keine Versorgung“, betont PROPAK-Geschäftsführer Martin Widermann. Mit einer Exportquote von rund 78 Prozent ist die Branche stark internationalisiert und damit direkt von globalen Konjunktur- und Handelstrends abhängig.

Konjunktur, Kosten, Wettbewerb
Im Kapitel zur Marktentwicklung beleuchtet der Branchenreport, wie sich schwächere industrielle Nachfrage, volatile Energiepreise und steigende Lohn- sowie Logistikkosten auf die Betriebe auswirken. Viele Unternehmen reagieren mit Effizienzprogrammen, Investitionen in moderne Anlagen und einer stärkeren Fokussierung auf höherwertige, spezialisierte Produkte.

PROPAK Geschäftsführer Martin Widermann verweist dabei auf den hohen Anpassungsdruck: „Unsere Mitglieder stehen im internationalen Wettbewerb, mit anderen Anbietern ebenso wie mit anderen Materialien. Nur Innovation und Produktivität sichern den Standort Österreich.“

Nachhaltigkeit als Kernstrategie
Ein zentrales Kapitel widmet sich der Nachhaltigkeit: Produkte aus Papier- und Karton gelten als Kreislaufprodukte mit etablierten Sammel- und Recyclingsystemen. Der Branchenreport unterstreicht, dass hohe Recyclingquoten, der Einsatz rezyklierter Fasern und laufende Materialoptimierungen zentrale Elemente der Unternehmensstrategien sind. „Wer Klimaziele ernst nimmt, kommt an faserbasierten Verpackungen nicht vorbei“, so Widermann mit Blick auf EU-Gesetzgebung und nationale Klima- und Ressourcenpolitik. „Als Fachverband PROPAK gilt unsere Branche als Partner für Handel, Markenartikelindustrie und Politik auf dem Weg zu einer stärker zirkulären Wirtschaft“.

PROPAK-Geschäftsführer Martin Widermann © L. SchedlPROPAK-Geschäftsführer Martin Widermann © L. Schedl

Fachkräfte und Innovation
Abschließend legt der Report besonderes Augenmerk auf Fachkräfte, Aus- und Weiterbildung sowie Innovation. PROPAK verweist auf technische Lehrberufe, duale Ausbildung und Kooperationen mit Fachhochschulen, um den Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs zu decken.

Innovative Designs, digital gesteuerte Produktion und die Entwicklung neuer, recyclingfreundlicher Verpackungskonzepte werden als Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit der nächsten Jahre beschrieben. PROPAK Geschäftsführer Widermann fasst zusammen: „Wer in der PROPAK-Branche arbeitet, verbindet Industrie, Kreativität und Klimaschutz. Das ist eine Zukunftschance für junge Menschen und für den Standort gleichermaßen.“

Den PROPAK Branchenreport 2024/25 gibt es hier zum Download.

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