PROPAK Pressegespräch 2020: Robust durch die COVID 19-Krise

Der Fachverband PROPAK informiert gemeinsam mit Vertretern von Unternehmen über die aktuelle Wirtschaftslage und die Auswirkungen der COVID 19-Krise.
Frau Dr. Doris Ritzberger-Grünwald, OeNB, gibt einen volkswirtschaftlichen Ausblick.

Die PROPAK-Industrie zeigt Resilienz in der Krise. Die Erzeuger von Produkten aus Papier und Karton setzen auf Nachhaltigkeit und Innovation. Für das zweite Halbjahr erwartet die Branche herausfordernde Zeiten.

30. September 2020 – „Der zukunftssichere Sektor der industriellen Papierverarbeitung in Österreich bekennt sich zu seiner Verantwortung für Umwelt, Mitarbeiter und Standort. Vor dem Hintergrund der aktuellen Covid 19 Pandemie zeigen die PROPAK Industriebetriebe mit ihren innovativen und für den Alltag unverzichtbaren Produkten eindrucksvoll ihre Robustheit und Widerstandsfähigkeit.“

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Fischer„Wir können uns zwar der allgemeinen Konjunkturschwäche nicht entziehen, aber wie schon in der Vergangenheit werden die PROPAK Unternehmen grosso modo nicht zu den größten Krisenverlierern gehören.“ stellt Obmann Georg Dieter  Fischer klar.

 

 BlaschkeDie PROPAK Industrie erwirtschaftet drei von 4 Euro im Ausland. Dafür sind offene Grenzen notwendig, um sowohl die Verarbeiter mit den erforderlichen Rohstoffen als auch die komplette Supply Chain bis zum Endverbraucher mit den benötigten Produkten versorgen zu können“, berichtet Andreas Blaschke, Vorstand Mayr-Melnhof Packaging International.

 

 Ritzberger Grünwald„Und die aktuell erforderlichen Eindämmungsmaßnahmen erhöhen die Konjunkturrisken für den Herbst. Dennoch ist ein deutlich stärkerer Nachholeffekt als 2010 zu erwarten,“ sagt Doris Ritzberger-Grünwald, Direktorin der Hauptabteilung Volkswirtschaft der OeNB.

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Schuster„Die Ausbildung ist entscheidend für die Zukunft“, sagt Marko Bill Schuster, COO Mondi Functional Paper and Films. „Wir wollen aber nicht nur junge Leute für unsere Branche begeistern, sondern auch erfahrene Kräfte und High Potentials. Denn die Nachfrage nach Fachkräften wird in den nächsten Jahren um das Doppelte steigen“,

 

TautermannArnold Tautermann-Bichler, Geschäftsführer der DPI Gruppe, kennt die neuen Trends: „Ein Papierverarbeiter aus den 90er-Jahren hat nicht mehr viel gemeinsam mit einem PROPAK-Dienstleister im Jahr 2020. Die Digitalisierung ist in vollem Gange. Unternehmen wie Mitarbeiter müssen sich darauf einstellen, dass Mensch und Maschine zusammenwirken. Und dafür brauchen wir SpezialistInnen!“

2020: Licht am Ende des Tunnels?

Die Mehrheit der PROPAK-Unternehmen rechnet mit einem wirtschaftlich herausfordernden Herbst. Im Branchenschnitt wird ein Umsatzrückgang rund um sechs Prozent bis Jahresende erwartet – bei einer großen individuellen Bandbreite. Das ergab eine Anfang September durchgeführte Umfrage des Fachverbandes.

Solange das Coronavirus die Rahmenbedingungen diktiert, wird die Lage hoch volatil bleiben. Und auch nach Ende der Gesundheitskrise wird es bis zur vollständigen Erholung der Wirtschaft noch dauern. Aber: „Die PROPAK Industrie ist gut aufgestellt und die Benefits der Branche sollten dazu beitragen, dass sie vielleicht etwas besser durch die COVID19-Krise kommt, als dies für andere Bereiche zu befürchten ist“, so Fachverbands-Obmann Georg-Dieter Fischer abschließend.

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Beitrag Mittagesjournal oe1 (ab Minute 12:46)

Alle Fotos (©PROPAK/L.Schedl )

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