Digitalisierungs-Blog

PROPAK Pressegespräch

PROPAK Pressegespräch

Digital in die Zukunft

Die Digitalisierung eröffnet den Herstellern von Produkten aus Papier und Karton viele neue Möglichkeiten.

Was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert. Das gilt auch für die Herstellung scheinbar so analoger Produkte wie jener aus Papier und Karton. „Wir müssen die Digitalisierung als Riesenchance sehen“, sagt KR Mag. Georg-Dieter Fischer, Obmann PROPAK und CEO Smurfit Kappa Group Corrugated Central Europe. Wichtig ist dabei, die Stärken der Branche zu erkennen und zu fördern. „Der globale Wettbewerb wird über die Produktionskosten­ geführt, daher müssen wir verstärkt mit Know-how und Innovationen punkten, um die individuellen Kundenwünsche immer schneller erfüllen zu können“, betont Fischer im Rahmen eines Pressegesprächs vor Journalisten in Wien.

Blaschke Widermann Fischer Schuster Ornig Kroiss

„Die Branche ist fit und sie ist sehr innovativ. Wir arbeiten mit multinationalen Kunden zusammen und es gibt viele Projekte zu näheren Verzahnung“, so Andreas Blaschke, MM Packaging.  

Wolfgang Ornig, SIG Combibloc, spricht über eine Neuerung bei Getränkekartons: „Der QR-Code ist eine super Möglichkeit, für den Abfüller, für den Hersteller, mit dem Konsumenten direkt in Kontakt zu treten. Man kann den Kunden adhoc befragen, wie zufrieden er mit dem Produkt ist.“

Die Digitalisierung betrifft die gesamte Unternehmensausrichtung, wie Martin Kroiss, kbprintcom erläutert: "Wir haben uns entschieden, alles was wir auf Papier machen, auch elektronisch zu machen, zum Beispiel elektronische Formulare und Workflows für Kommunen und Ministerien."

Video zum Pressegespräch

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Qualifizierung: Skills for the future
Gerade die Digitalisierung und die demographische Entwicklung (Alterung, Migration) führen zu neuen Anforderungen an Berufe und Tätigkeiten in der Branche: Komplexere Aufgaben, der Umgang mit neuen Technologien an der Schnittstelle Mensch und Maschine sowie Team- und Projektarbeit bestimmen die Arbeitsabläufe in den Unternehmen. "Durch die Dynamisierung, die in unserem Bereich statfindet, Stichwort: kleinere Losgrößen, müssen die Mitarbeiter ein anderes Qualifikationsprofil und Flexibilität aufweisen“, so Marko Schuster, Mondi Consumer Packaging.

PROPAK im Jahr 2016: Licht und Schatten
„Auf dem Heimmarkt Österreich erlebte unsere Branche im Jahr 2016 bei Umsatz und Ergebnis Licht und Schatten – ein Spiegelbild zum Jahr davor“, so Fischer. Die Verkaufszahlen an PROPAK Erzeugnissen weisen einen leichten Rückgang um -1,8 Prozent aus – bei einem wertmäßigen Rückgang von -1,7 Prozent auf 2,17 Mrd. Euro. Der Export ist hingegen leicht angestiegen. 2016 wurden 712.000 Tonnen (+1,1 Prozent) an Produkten aus Papier und Karton im Wert von 1,58 Mrd. EUR (+1,7 Prozent) exportiert. Die Exportquote der Branche stieg wertmäßig auf 73 Prozent.

 

Ratgeber

Ratgeber

Mit dem Digitalisierungs-Kompass zur richtigen Strategie

Der neue Online-Ratgeber der WKOÖ unterstützt Unternehmen mit maßgeschneiderten Empfehlungen bei der Digitalisierung.

Worauf bin ich im Wettbewerb spezialisiert? Wodurch kann ich im Wettbewerb verdrängt werden? In welchen Bereichen gibt es bereits digitale Aktivitäten? Anhand konkreter Analysen stellt der Digitalisierungskompass der WKOÖ fest, welche Herausforderungen ein Betrieb im Wettbewerb zu meistern hat und wie dabei die Vorteile der Digitalisierung ganz konkret genutzt werden können.

Durch Digitalisierung können alle Bereiche des Unternehmens verbessert werden: Marktauftritt, interne Abläufe, Produkte und das Geschäftsmodell. Mit Digitalisierung können Sie die Kundenbeziehung verbessern und damit mehr Geschäft machen, interne Prozesse verbessern und damit Kosten sparen, das Produkt bzw. die Dienstleistung aufwerten und damit mehr Nutzen für Kunden bieten, aber auch neue Erlösmöglichkeiten nutzen und damit mehr Einnahmen erzielen.

Der Digitalisierungs-Kompass kann als Self-Service genutzt werden für einen ersten Überblick oder auch als Grundlage für eine weiterführende Beratung.

www.wkdigitalisierungskompass.at

Fotocredit: ©WKOÖ

 

 

Industrie 4.0

Industrie 4.0

Offsetdruckerei Schwarzach: "Ohne Digitalisierung können wir einpacken"

Die Druckbranche war schon immer einem technischen Wandel unterworfen. Dieser vollzieht sich jetzt durch die Digitalisierung besonders schnell. Digitale Prozessketten der Industrie 4.0 sind daher nirgendwo so weit fortgeschritten wie in der Druckindustrie.

Die Offsetdruckerei Schwarzach treibt nun die Verlängerung der Prozesskette zum Kunden voran, wie die VN berichtete. „Wir sprechen dabei von einer datentechnischen Verbindung der Druckerei zum Auftraggeber“, so der CEO der Offsetdruckerei Schwarzach Eduard Fischer.

FischerEduard Schwarzach1 „Ein international agierender Lebensmittelhändler kann direkt von seinem Schreibtisch per Mausklick die Bestellung für seine Verpackung sowie den Produktionsprozess starten und freigeben. Selbst in unterschiedlichen Sprachvarianten für unterschiedliche Märkte.“

Vor allem bei Standard-Produkten bringt ein hoher Grad der Automatisierung einen klaren Wettbewerbsvorteil mit sich, weil auch zeitgleich Fehlerquellen reduziert werden. Außerdem gibt es keine fixen Bürozeiten. Der Kunde zu jeder Zeit, sieben Tage die Woche Druckaufträge in Auftrag geben, die Freigabe erteilen und den Prozess von der Auftragserstellung bis zum fertigen Produkt jederzeit mitverfolgen.

Und die Mitarbeiter? „Wir müssen uns alle auf Veränderungen einstellen. Künftig brauchen wir Leute, die die digitale Welt mit der realen Welt in der Druckerei zusammenbringen, also gut qualifizierte Fachkräfte“, so Fischer.

www.offset.at

Fotocredit: ©OffsetdruckereiSchwarzach

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PROPAK - Produkte aus Papier und Karton

PROPAK Obmann KR Fischer über Digitalisierung

PROPAK Obmann, KR Georg Dieter Fischer im Interview zu Digitalisierung und Arbeitswelt: "Der Rohstoff Mensch wird trotz Digitalisierung eine sehr große Rolle spielen."

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PROPAK Trendtag

PROPAK Trendtag

PROPAK 4.0: Wie digital ist die Branche?

Der Trendtag der PROPAK findet heuer am 7. November 2017 in Wien statt und steht ganz im Zeichen der Digitalisierung.

Industrie 4.0 gilt als eine der größten industriellen Herausforderungen. Der digitale Wandel erfasst dabei alle Bereiche: Von der Produktion über die Digitalisierung der Lieferkette bis hin zu neuen Anforderungen an Mensch, Qualifikation und Arbeitsmarkt. „Nur, wenn wir den digitalen Wandel aktiv gestalten, werden wir als PROPAK-Unternehmen von der Digitalisierung der Wirtschaft auch profitieren,“ ist PROPAK-Obmann KR Georg Dieter Fischer überzeugt. Prominenter Keynote-Speaker beim diesjährigen Trendtag ist Dr. Wilfried Sihn, Professor an der TU Wien und Fraunhofer-Österreich-Chef.

Müssen wir Unternehmen komplett neu erfinden?

Wilfried Sihn„Viele Firmen wissen nicht recht, was genau die digitale Zukunft der Industrie für sie bedeutet", sagt TU-Professor und Fraunhofer-Österreich-Chef Wilfried Sihn. „Die Digitalisierung ist dabei nicht nur Sache der Großen“, so Sihn.

Der digitale Wandel dürfte neben traditionellen Produktionsmethoden aber auch bisherige Managementstrukturen auf den Kopf stellen. „Neben dem hohen Bedarf an neuen Qualifikationen für Mitarbeiter zielt Industrie 4.0 darauf ab, die Produktion flexibel zu machen“, so Obmann Georg Dieter Fischer.

Bitte vormerken: PROPAK TRENDTAG 2017

Der PROPAK Trendtag findet am 7. November 2017 von 12.30 bis 17.00 Uhr in der Wolke 19 im Ares Tower in Wien statt. Die Moderation übernimmt Sandra Baierl von der Tageszeitung Kurier. Das Programm mit allen Gastrednern finden Sie auf demnächst hier im Blog.